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  "title": "Metallographie von pulvermetallurgischen Teilen",
  "kind": "reference",
  "company": "Struers",
  "category": "Lapping, honing & superfinishing",
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    "Language": "Deutsch"
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  "language": "de",
  "source_url": "https://www.struers.com/de/knowledge/materials/powder-metallurgy",
  "content_html": "<h2>Metallographische Präparation von pulvermetallurgisch hergestellten Komponenten</h2><p>Die größte Herausforderung bei der Präparation von pulvermetallurgischen Teilen für die metallographische Analyse besteht darin, nach dem Schleifen und Polieren die wirkliche Porosität des Materials deutlich zu machen. Erfahren Sie, wie Sie pulvermetallurgische Teile schnell und mit reproduzierbaren Ergebnissen für die Analyse präparieren.</p><p><a href=\"/files/struers-file-f1e88e60f0d6f9afeee322f7/powder-metallurgi.pdf\">Hier finden Sie die vollständige Application Note</a></p><img src=\"/files/struers-file-cf0dd7fc5e033cdc1925c1db/powder-metals-signifyer-1600x500px_79f3b8ba.jpg\" alt=\"\" loading=\"lazy\"><h2>Die Hauptmerkmale von pulvermetallurgischen Teilen</h2><p>Pulvermetallurgie ist insbesondere in der Automobilindustrie eine relativ verbreitete Form der Teilefertigung, da sie die Massenproduktion kleiner und filigraner Formteile mit homogenem Gefüge ermöglicht. In der Pulvermetallurgie werden Mischungen von Metall- (und manchmal Nichtmetall-) Pulvern verdichtet und dann gesintert. Der Herstellungsprozess ist teuer, aber die Fertigteile haben spezifische Vorteile gegenüber Schmiede- oder Gussteilen. <br><br>Mit Pulvermetallurgie kann man:</p>\n<ul>\n<li>Legierungen von Metallen erzeugen, die sich normalerweise nicht leicht legieren lassen</li>\n<li>Eine Vielzahl von Legierungen mit unterschiedlichen Eigenschaften herstellen</li>\n<li>Feinkörnige homogene Gefüge erzeugen</li>\n<li>Komplizierte Formen herstellen</li>\n<li>Teile mit hervorragenden Oberflächenqualitäten produzieren</li>\n</ul>\n<p><img src=\"/files/struers-file-f2d169e5afcb1453d8c199ce/experimental-powder-metallurgy-stainless-steel-color-etched-2_01c7825b.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br>Abb. 1: Experimentelle Pulvermetallurgie mit Edelstahl, Farbätzung</p>\n<p>Häufige Anwendungen der Pulvermetallurgie sind:</p>\n<ul>\n<li>Mechanische und strukturelle Teile wie Pleuel, Kettenzahnräder und Nocken</li>\n<li>Hochschmelzende Metalle, die schwer zu schmelzen und zu gießen sind</li>\n<li>Poröse Materialien, bei denen kontrollierte Porosität eine bestimmte Funktion hat</li>\n<li>Verbundwerkstoffe, die keine Legierungen bilden, wie z.B. Kupfer/Wolfram</li>\n<li>Spezielle Hochleistungslegierungen, wie Superlegierungen auf Nickel- und Kobaltbasis (verwendet für Triebwerksteile)</li>\n<li>Schnellarbeitsstähle mit isotropen Eigenschaften und einer gleichmäßigen Verteilung der Karbide</li>\n</ul><h2>Die Metallographie von pulvermetallurgischen Teilen</h2><p>Die Dichte eines gepressten und gesinterten Teils beeinflusst seine Festigkeit, Duktilität und Härte. Daher umfasst die Metallographie von pulvermetallurgischen Teilen in der Regel die Prüfung auf spezifische Porosität.<br><br>Bei der Prozesskontrolle wird die Metallographie von pulvermetallurgischen Teilen verwendet, um Porosität, nichtmetallische Einschlüsse und Kreuzkontaminationen zu überprüfen. Die Metallographie von pulvermetallurgischen Teilen spielt auch eine wichtige Rolle bei der Entwicklung neuer Produkte oder der Optimierung von Fertigungsprozessen.<br><br><img src=\"/files/struers-file-e227bf10241f0dafced3f3ac/fig-13-974x732-px_61393008.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br><em>Abb. 2: Pulvermetallurgischer Stahl mit 0,5 % C, diffusionslegiert mit Ni, Cu und Mo. Geätzt mit Pikrinsäure, zeigt Bereiche mit feinem Perlit, umgeben von Ferrit, Martensit, Bainit und Ni-reichem Austenit</em></p>\n<p><img src=\"/files/struers-file-5c2dbc820871e647348d0b4c/fig-14-974x732-px_1dce3aff.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br><em>Abb. 3: Pulvermetallurgischer Stahl mit 0,8 % C, vorlegiert mit 1,5 % Mo. Mit Nital geätzt, zeigt dichten Bainit</em></p><h2>Die Herstellung von pulvermetallurgischen Teilen</h2><p>Viele verschiedene Metalle werden zur Herstellung von pulvermetallurgischen Teilen eingesetzt, darunter Eisen-, Kupfer- und Stahlpulver.</p>\n<h3>Herstellungsverfahren von Eisen- und Stahlpulvern</h3>\n<p> <img src=\"/files/struers-file-ef7d2413420663cd98efbf6b/production-diagram_071da15f.png\" alt=\"Powder metals\" width=\"500\" height=\"215\" loading=\"lazy\"><br><em>Pulverherstellung</em><br>Es gibt zwei übliche Verfahren für die Pulverherstellung: chemische Prozesse und Zerstäubung</p>\n<ul>\n<li>Chemisch: Das Metall wird bei einer Temperatur unterhalb des Schmelzpunktes von Erzoxiden direkt in Metallpulver umgewandelt.</li>\n<li>Zerstäubung: Die geschmolzene Metalllegierung fließt durch eine Düse und wird von einem Hochdruckwasser- oder Gasstrahl getroffen. Es bilden sich kleine Tröpfchen, die zu Partikeln erstarren.</li>\n</ul>\n<p>Nach der Herstellung wird das Metallpulver gemischt. In diesem Stadium können weitere Elemente hinzugefügt werden, wie Schmiermittel, Kohlenstoff und/oder Legierungselemente.<br><br><em>Verdichten des Pulvers in einer Hartmetallmatrize</em><br>Zur Herstellung von Bauteilen werden die angemischten Pulver in einer Hartmetallmatrize unter hohem Druck verdichtet. In diesem Stadium ist das Teil wie das fertige Bauteil geformt, weist jedoch noch nicht die erforderliche Festigkeit auf. Solche Teile werden als „Grünlinge“ bezeichnet.<br><br><em>Sintern des Bauteils</em><br>Um die notwendigen mechanischen und physikalischen Eigenschaften zu erreichen, wird das Bauteil unter Schutzatmosphäre bei hoher Temperatur gesintert. Die Bindung erfolgt durch Diffusion zwischen benachbarten Partikeln.<br><br><em>Endbehandlung</em><br>Je nach Anwendung können einige Teile zusätzlichen Behandlungen unterzogen werden, darunter heißisostatisches Pressen, Ölimprägnieren, Oberflächenhärten oder Plattieren.<img src=\"/files/struers-file-b206638371e7753d5c2a7ee2/sponge-iron-powder-sem-974x732-px_d6a6c4f4.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br><em>Abb. 4: Eisenschwammpulver, REM</em></p><h2>Herausforderungen beim Präparieren pulvermetallurgischer Teile zur Analyse</h2><p>Die größte Herausforderung beim Präparieren von pulvermetallurgischen Teilen für die metallographische Analyse besteht darin, die wahre Porosität des Materials nach dem Schleifen und Polieren zu erkennen. Dies kann bei weichen Werkstoffen oder Werkstoffen, bei denen weiche und harte Materialien gemischt wurden, besonders herausfordernd sein.</p>\n<ul>\n<li>Von weichen Metallen kann beim Schleifen Metallabrieb in die Poren gedrückt werden.</li>\n<li>Proben, bei denen harte und weiche Werkstoffe gemischt sind, neigen zu einem ausgeprägten Relief.</li>\n<li>Grünlinge: Verdichtete, aber noch nicht gesinterte Bauteile bedürfen einer besonderen Sorgfalt, da sie sehr zerbrechlich sind.</li>\n</ul>\n<h3>Empfehlungen für die Präparation von pulvermetallurgischen Teilen</h3>\n<p>Die weiteren Abschnitte auf dieser Seite beschreiben kurz, wie Sie diese Herausforderungen meistern können. Die Verfahren wurden erfolgreich in praktischen Laboranwendungen eingesetzt und haben reproduzierbare Ergebnisse erbracht.<br><br>Für eine detailliertere Beschreibung der hier beschriebenen Verfahren<a href=\"/files/struers-file-7c9cd5e8f247e790ef320528/powder-metallurgi.pdf\" rel=\"noopener noreferrer\">laden Sie bitte die vollständige Anwendungsbeschreibung herunter</a>.</p>\n<p><img src=\"/files/struers-file-e90e9739d5d6edaed438087d/fig-2-974x732-px_675dab33.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br><em>Abb. 5: Gleiche Probe wie Abb.1 nach 8 Minuten Diamantpolieren (3 μm)</em></p>\n<p>Abb. 6:<br><img src=\"/files/struers-file-c8cb9d2e120bd46f3ae9bdd6/fig-1-974x732-px_8209ebbb.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br>Porosität einer pulvermetallurgischen Stahlprobe nach 4 Minuten Diamantpolieren (3 μm)</p><h2>Empfehlungen zum Trennen von pulvermetallurgischen Teilen</h2><p>Pulvermetallurgische Teile können aus verschiedenen Werkstoffen hergestellt werden, darunter Eisen-, Kupfer- und Stahlpulver. Die Wahl der geeigneten Trennscheibe hängt von der Werkstoffart ab.</p>\n<ul>\n<li>Wählen Sie beim Trennen eines pulvermetallurgischen Teils aus einem einzigen Werkstoff eine für diesen Werkstoff geeignete Trennscheibe.</li>\n<li>Wenn Sie ein Teil aus verschiedenen Werkstoffen trennen, wählen Sie eine Trennscheibe, die für den Hauptwerkstoff geeignet ist.</li>\n<li>Verwenden Sie für Hartmetalle eine kunstharzgebundene Diamanttrennscheibe.</li>\n</ul>\n<p><img src=\"/files/struers-file-a7719e6151fab5f5f7ee7680/fig-3-974x732-px_d62a8df8.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br><em>Abb. 7: Hartmetall (WC/Co), geätzt nach Murakami, 1500x</em></p>\n<h3>Empfehlungen für das Einbetten von pulvermetallurgischen Teilen</h3>\n<p>Um eine gute Haftung zwischen Einbettharz und Probenmaterial zu gewährleisten, sollte die Probe vor dem Einbetten gründlich mit Aceton oder Toluol entfettet werden.<br><br>Wie beim Trennen hängt die beste Methode vom Werkstoff ab, mit dem Sie arbeiten.</p>\n<ul>\n<li>Für gesinterte Teile (eingebettete Proben):<br>- Beim Warmeinbetten entweder Phenolharz (<a href=\"https://e-shop.struers.com/US/EN/products/Mounting/Hot_mounting_resin?sortById=1&amp;filter=MultiFast\" rel=\"noopener noreferrer\">MultiFast</a>) oder Harze mit härterem Füllstoff (<a href=\"https://e-shop.struers.com/US/EN/products/Mounting/Hot_mounting_resin?sortById=1&amp;filter=DuroFast\" rel=\"noopener noreferrer\">DuroFast</a> oder <a href=\"https://e-shop.struers.com/US/EN/products/Mounting/Hot_mounting_resin?sortById=1&amp;filter=LevoFast\" rel=\"noopener noreferrer\">LevoFast</a>) verwenden.<br>- Beim Kalteinbetten können Acrylharze mit Füllstoff (<a href=\"https://e-shop.struers.com/US/EN/products/Mounting/Cold_mounting_resin?sortById=1&amp;filter=DuroCit\" rel=\"noopener noreferrer\">DuroCit-3</a> oder <a href=\"https://e-shop.struers.com/US/EN/products/Mounting?sortById=1&amp;filter=LevoFast\" rel=\"noopener noreferrer\">LevoCit</a>) verwendet werden.</li>\n<li>Grünlinge müssen nach dem Trennen unter Vakuum kalt mit einem Epoxidharz (<a href=\"https://e-shop.struers.com/US/EN/products/Mounting\" rel=\"noopener noreferrer\">CaldoFix-2</a>, <a href=\"https://e-shop.struers.com/US/EN/products/Mounting\" rel=\"noopener noreferrer\">EpoFix</a> oder <a href=\"https://e-shop.struers.com/US/EN/products/Mounting\" rel=\"noopener noreferrer\">SpeciFix-40</a>) nachimprägniert werden..</li>\n<li>Pulver können eingebettet werden, indem eine kleine Menge Pulver mit einem langsam aushärtenden Epoxidharz vermischt wird. Die Mischung kann direkt in die Einbettform gegossen werden.</li>\n<li>Harte Metallpulver können durch Mischen mit einem feinkörnigen Einbettharz (<a href=\"https://e-shop.struers.com/US/EN/products/Mounting\" rel=\"noopener noreferrer\">DuroFast</a>) warm eingebettet werden.. Schütten Sie die Mischung in den Einbettylinder und füzllen Sie mit Phenolharz auf.</li>\n</ul>\n<p><img src=\"/files/struers-file-d7b7eab1c0763c1c40627986/fig-4-974x732-px_f910bfac.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br><em>Abb. 8: Karbidverteilung in herkömmlich hergestelltem Stahl</em><br><br><img src=\"/files/struers-file-fca0e0e90f429e3c4d3fe418/fig-5-974x732-px_10c88626.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br><em>Fig. 9: Karbidverteilung in pulvermetallurgisch hergestelltem Stahl</em></p>\n<p><em>Weitere Informationen</em></p>\n<ul>\n<li>Mehr Informationen, Expertenwissen und Erfahrungen finden Sie in unserem Abschnitt über <a href=\"https://www.struers.com/de-DE/Knowledge/Cutting\" rel=\"noopener noreferrer\">Trennen</a>  und <a href=\"https://www.struers.com/de-DE/Knowledge/Mounting\" rel=\"noopener noreferrer\">Einbetten</a> .</li>\n<li>Hier finden Sie einen Überblick über <a href=\"https://www.struers.com/de-DE/Products/Cutting/Cutting-equipment\" rel=\"noopener noreferrer\">Trenngeräte</a>  und <a href=\"https://www.struers.com/de-DE/Products/Cutting/Cutting-consumables\" rel=\"noopener noreferrer\">Verbrauchsmaterialien</a>.</li>\n<li>Hier finden Sie einen Überblick über <a href=\"https://www.struers.com/de-DE/Products/Mounting/Mounting-equipment\" rel=\"noopener noreferrer\">Einbettgeräte</a> und <a href=\"https://www.struers.com/de-DE/Products/Mounting/Mounting-consumables\" rel=\"noopener noreferrer\">Verbrauchsmaterialien</a></li>\n</ul><h2>Empfehlungen zum Schleifen und Polieren von pulvermetallurgischen Teilen</h2><p>Grundsätzlich sollten Sie beim Schleifen, Feinschleifen und Polieren von Pulvermetallen die gleichen Vorgehensweisen wie bei Proben aus dem gleichen Werkstoff anwenden.<br><br><em>Planschleifen</em></p>\n<ul>\n<li>Das Planschleifen großer Probenmengen mit &gt;150 HV kann auf einer Diamantschleifscheibe (<a href=\"https://www.struers.com/de-DE/Products/Grinding-and-Polishing/Grinding-and-polishing-consumables/MD-grinding\" rel=\"noopener noreferrer\">MD-Piano</a>) durchgeführt werden. <a href=\"https://www.struers.com/de-DE/Knowledge/Materials/Stainless-Steel\" rel=\"noopener noreferrer\">Edelstähle</a> können auf einer Korund-Schleiffläche (<a href=\"https://www.struers.com/de-DE/Products/Grinding-and-Polishing/Grinding-and-polishing-consumables/MD-grinding\" rel=\"noopener noreferrer\">MD-Alto</a>) plangeschliffen werden..</li>\n<li>Werkstoffe &lt;150 HV können auf Siliziumkarbidfolie oder -papier plangeschliffen werden.</li>\n</ul>\n<p><em>Feinschleifen</em></p>\n<ul>\n<li>Zum Feinschleifen von Werkstoffen mit &gt;150 HV Diamantsuspension auf <a href=\"https://e-shop.struers.com/US/EN/products/Grinding/MD-Grinding\" rel=\"noopener noreferrer\">MD-Allegro</a>verwenden..</li>\n<li>MD-Largo mit Diamantsuspension eignet sich zum Feinschleifen von Werkstoffen mit &lt;150 HV. </li>\n</ul>\n<p><em>Diamantpolieren</em><br>Beim metallographischen Schleifen wird Metallabrieb in die Poren gedrückt. Wenn die nächsten Polierschritte nicht richtig ausgeführt werden, bleiben (insbesondere bei weichen Werkstoffen) „Deckel“ aus Restmetall über den Poren zurück. Wenn diese nicht entfernt werden, verfälschen sie die Auswertung.<br><br>Daher sollte nach dem Feinschleifen eine sorgfälltige Diamantpolitur erfolgen. Es ist wichtig, dass der Diamantpolierschritt lang genug durchgeführt wird, um die tatsächliche Porosität des Werkstoffs sichtbar zu machen (siehe unten Abb. 10-13).</p><h2>Präparationsmethode für pulvermetallurgische Bronze</h2><p><img src=\"/files/struers-file-94493fd43a9c113ca206e878/table-1-preparation-method-for-pm-bronze_95dc194c.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"132\" loading=\"lazy\"><br><em>Tabelle 1: Präparationsmethode für 6 eingebettete Proben aus P/M-Bronze, Ø 30 mm im Gesamtprobenhalter, mit halbautomatischem <a href=\"/records/tegramin-grinding-and-polishing-machine-for-high-reproducibility-struers-co-cd79bb3dc3333619\" rel=\"noopener noreferrer\">Tegramin</a>, Ø 300 mm.<br><br>Als Alternative zu<a href=\"https://e-shop.struers.com/US/EN/products/Polishing/Diamond_Suspensions?sortById=1&amp;filter=DiaPro\" rel=\"noopener noreferrer\">DiaPro</a> können polykristalline Diamantsuspension P mit 9 µm, 3 µm und 1 µm zusammen mit rotem, grünem oder blauem Schmiermittel verwendet werden.</em></p>\n<h3>Präparationsmethode für pulvermetallurgischen Stahl</h3>\n<p><img src=\"/files/struers-file-31afb23c7c167afafa54e0bd/table-2-preparation-method-for-pm-steel_7382864b.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"132\" loading=\"lazy\"><br><em>Tabelle 2: Präparationsmethode für 6 eingebettete P/M-Stahlproben, Ø 30 mm im Gesamtprobenhalter, mit halbautomatischem Tegramin, Ø 300 mm.<br><br>Als Alternative zur DiaPro können polykristalline Diamantsuspension P 9 µm, 3 µm und 1 µm zusammen mit grünem oder blauem Schmiermittel verwendet werden.<br>*Alternativ kann auch MD-Dac/DiaPro Dac 3 verwendet werden.</em></p>\n<h3>Präparationsmethode für Hartmetalle</h3>\n<p><img src=\"/files/struers-file-9dfb1dfeae00508708e8d1d2/table-3-preparation-method-for-sintered-carbides_29c4d4db.png\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"121\" loading=\"lazy\"><br><em>Tabelle 3: Präparationsmethode für 6 eingebettete Proben aus Hartmetall, Ø 30 mm im Gesamtprobenhalter, mit halbautomatischem Tegramin, Ø 300 mm.<br><br>Als Alternative zu DiaPro können polykristalline Diamantsuspension P 9 µm und 3 µm zusammen mit grün/blauem Schmiermittel verwendet werden.<br>*Optionaler Schritt.</em><br><img src=\"/files/struers-file-63b5a1c090af11214874cacd/fig-6-974x732-px_5d4a34bb.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br><em>Abb. 10: Oberfläche von pulvermetallurgischem Stahl nach dem Feinschleifen auf MD-Allegro</em><br><br><img src=\"/files/struers-file-48d3a9d04e946d620e04ffd4/fig-7-974x732-px_f398b142.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"> <br><em>Abb. 11: Gleiche Probe wie in Abb. 10 mit unzureichender Politur</em><br><br><img src=\"/files/struers-file-8df32688a60f6fdd5c956bde/fig-8-974x732-px_ef078e42.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br>Abb. 12: Gleiche Probe wie in Abb. 11 nach längerer Politur mit korrekter Porosität<br><br><img src=\"/files/struers-file-d86fc6edb56287e95d03ed71/fig-9-974x732-px_ca2cf59a.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br><em>Abb. 13: Größere Vergrößerung der Oberfläche aus Abb. 11, zeigt noch durch eingedrücktes Metall verschlossene Poren</em></p>\n<h3>Reinigen und Trocknen von pulvermetallurgischen Teilen</h3>\n<p>Nach dem Polieren sollten pulvermetallurgische Proben mit einem Wasser/Spülmittel-Gemisch gereinigt werden, um Reste der Poliersuspension und des Schmiermittels zu entfernen. Die Probe sollte dann mit Wasser gespült werden, bevor sie gründlich mit Isopropanol gespült wird.<br><img src=\"/files/struers-file-0545360d517fcafb9cba02c2/fig-10-974x732-px_0dc1795c.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br><em>Abb. 14: Wasserflecken beim Reinigen können zu Fehlinterpretationen des Gefüges führen</em><br><br><em>Weitere Informationen</em></p>\n<ul>\n<li>Mehr Informationen, Expertenwissen und Erfahrungen finden Sie in unserem Abschnitt über <a href=\"https://www.struers.com/de-DE/Knowledge/Grinding-and-polishing\" rel=\"noopener noreferrer\">Schleifen und Polieren.</a> </li>\n<li>Hier finden Sie unser Angebot an Schleif- und Poliergeräten <a href=\"https://www.struers.com/de-DE/Products/Grinding-and-Polishing\" rel=\"noopener noreferrer\">und die dazugehörigen Produkte.</a></li>\n<li>Bestellen Sie <a href=\"https://www.struers.com/de-DE/Products/Grinding-and-Polishing/Grinding-and-polishing-consumables\" rel=\"noopener noreferrer\">Verbrauchsmaterialien</a>  und <a href=\"https://www.struers.com/de-DE/Products/Grinding-and-Polishing/Accessories\" rel=\"noopener noreferrer\">Zubehör</a>  für das metallographische Schleifen und Polieren.</li>\n</ul><h2>Empfehlungen für das Ätzen von pulvermetallurgischen Teilen</h2><p>Bei der Analyse von pulvermetallurgischen Proben ist es wichtig, die theoretische Dichte zu kennen, um diese mit der Porosität vergleichen zu können.<br><br>Wir empfehlen, zunächst die ungeätzte Probe auf Dichte, Form und Größe der Poren, Oxidation und Einschlüsse, Sinterstege und freien Graphit zu prüfen (siehe Abb. 15 und 16). Die Probe sollte dann sofort geätzt werden, um Trocknungsflecken zu vermeiden.<br><br>Das empfohlene Ätzverfahren für pulvermetallurgische Proben:</p>\n<ul>\n<li>Benetzen Sie die Oberfläche mit Isopropanol, tauchen Sie die Probe mit der Oberfläche nach oben in das Ätzmittel und bewegen Sie es leicht.</li>\n<li>Nach Ablauf der entsprechenden Ätzzeit Probe aus dem Ätzmittel nehmen und je nach Ätzmittel mit Isopropanol oder Wasser spülen.</li>\n<li>Mit einem warmen Luftstrom trocknen.</li>\n</ul>\n<p><img src=\"/files/struers-file-0ebe74217839baeb8c813fd1/fig-11-974x732-px_d5d0574f.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br>Abb. 15: Pulvermetallurgische Bronze, ungeätzt, mit Graphit (grau) und α-δ-Eutektoid (blau) 500x<br><br><img src=\"/files/struers-file-d6fa2c91f4eadbdb1a7ce18f/fig-12-974x732-px_98471a5c.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br>Abb. 16: Wie Abb.15, geätzt mit Eisen-III-Chlorid, mit Korngefüge der Bronze 500x<br><br><img src=\"/files/struers-file-787b5e0babe99b05fe762987/fig-17-974x732-px_17d21898.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br>Abb. 17: Eine Probe, die nicht lange genug geätzt wurde – es ist schwierig, die verschiedenen Phasen zu unterscheiden.</p><h2>Ätzlösungen</h2><p>Übliche chemische Ätzlösungen für die entsprechenden Metalle oder Legierungen können verwendet werden. Bei der Arbeit mit Chemikalien sind die üblichen Sicherheitshinweise zu beachten.</p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Ätzmittel für Kupferpulvermetalle und Kupferpulverlegierungen</td>\n</tr>\n<tr>\n<td>100 ml Wasser<br>20 ml Salzsäure<br>5 g Eisen-III-Chlorid<br><br></td>\n<td>10–20 Sekunden ätzen<br>Spülen mit Wasser, gefolgt von Isopropanol</td>\n</tr>\n<tr>\n<td>100 ml Wasser <br>10 g Ammoniumpersulfat (nur frisches verwenden)</td>\n<td>Spülen mit Wasser gefolgt von Isopropanol</td>\n</tr>\n<tr>\n<td>Ätzmittel für Stahlpulvermetalle</td>\n</tr>\n<tr>\n<td>1–3 % Nital für Eisen-Kohlenstoff-Legierungen, Eisen-Kohlenstoff-Kupfer-Legierungen und vorlegiertes Eisen-Molybdän:<br><br><br><br></td>\n<td>Je nach Kohlenstoffgehalt 10–60 Sekunden ätzen. Spülen mit Isopropanol</td>\n</tr>\n<tr>\n<td>Ätzmittel für Edelstahlpulvermetalle</td>\n</tr>\n<tr>\n<td><br>45 ml Glycerin<br>15 ml Salpetersäure<br>30 ml Salzsäure<br><br><br></td>\n<td>30 Sekunden bis 5 Minuten ätzen <br>Gründlich mit Wasser spülen, gefolgt von Isopropanol</td>\n</tr>\n<tr>\n<td>Ätzmittel für Wolframkarbid-Pulvermetalle</td>\n</tr>\n<tr>\n<td><br>100 ml Wasser<br>10 g Kalium- oder Natriumhydroxid <br>10 g Kaliumferricyanid<br><br><br></td>\n<td>Ätzen durch Eintauchen oder Wischätzung <br>Gründlich mit Wasser spülen, gefolgt von Isopropanol</td>\n</tr>\n</tbody>\n</table>\n<p><img src=\"/files/struers-file-feeb9074216f79189ef8e6ec/fig-16-974x732-px_5f2dac85.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br>Abb. 18: Zu lange geätzt<br><br><img src=\"/files/struers-file-787b5e0babe99b05fe762987/fig-17-974x732-px_17d21898.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br>Abb.19: Korrekt geätzt<br><br><a href=\"/files/struers-file-f1e88e60f0d6f9afeee322f7/powder-metallurgi.pdf\" rel=\"noopener noreferrer\">Laden sie die vollständigen anwendungshinweise mit präprationsmethoden herunter</a><a href=\"/files/struers-file-f1e88e60f0d6f9afeee322f7/powder-metallurgi.pdf\" rel=\"noopener noreferrer\"><br></a></p><h2>Zusammenfassung</h2><p>Pulvermetallurgie wird verwendet, um Bauteile aus Metallen herzustellen, die sich normalerweise nicht leicht legieren lassen. Übliche Materialien sind Eisen-, Kupfer- und Stahlpulver.<br><br>Die Dichte eines pulvermetallurgischen Teils bestimmt seine Festigkeit, Duktilität und Härte. Daher ist die metallographische Kontrolle der Porosität ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätskontrolle.<br><br>Beim metallographischen Schleifen und Feinschleifen kann Metall in die Poren gedrückt werden und verbleibende Metall-„Deckel“ hinterlassen, die die Auswertung verfälschen. Daher ist ein sorgfältiges Schleifen und Polieren mit Diamanten unerlässlich, um die Darstellung des wahren Gefüges zu gewährleisten.<br><br><img src=\"/files/struers-file-d1be73a29f4041032d9938ca/pm-steel-with-copper-infiltration-974x732-px_3a3c6449.jpg\" alt=\"Powder Metals\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"><br><em>Abb. 20: Pulvermetallurgischer Stahl mit Kupferinfiltration</em></p>\n<h3>Erfahren Sie mehr über andere Werkstoffe</h3>\n<p>Weitere Informationen über die Materialographie anderer Metalle und Werkstoffe. Besuchen Sie unsere<span> </span><a href=\"https://www.struers.com/de-DE/Knowledge/Materials\" rel=\"noopener noreferrer\">Werkstoffseite</a></p>\n<p><a href=\"/records/struers-struers-application-specialists-struers-com-59640\" rel=\"noopener noreferrer\"><img src=\"/files/struers-file-a905a915fb32928d0d6f6828/birgitte-nielsen-974x732-px_7e6f31fe.jpg\" alt=\"Holger Schnarr\" width=\"500\" height=\"376\" loading=\"lazy\"></a></p>\n<p>Alle Bilder von Birgitte Nielsen, Applikationsspezialistin, Dänemark.<br>Für weitergehende Informationen zur metallografischen Präparation von pulvermetallurgischen Teilen<span> </span><a></a><a href=\"https://www.struers.com/de-DE/Knowledge/Application-specialists\" rel=\"noopener noreferrer\">kontaktieren Sie unsere Applikationsspezialisten</a>.</p><h2>Metallographie von pulvermetallurgischen Teilen | Struers.com</h2><p>Schauen Sie sich eine vollständige Anleitung zum metallographischen Präparieren von pulvermetallurgischen Teilen, einschließlich spezifischer Richtlinien für das Feinschleifen, Diamantpolieren und Ätzen von Eisen-, Kupfer- und Stahlpulvern an. Fachwissen und Einblicke von Struers, den weltweit führenden materialografischen Experten.</p>",
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